Rückblick: Ukrainische Filmtage NRW 2026

Rückblick: Ukrainische Filmtage NRW 2026

Elf Filme, zwölf Städte, viele Begegnungen: So war der Sommer des ukrainischen Kinos in NRW.

Von Mai bis Ende Juli 2026 brachten die Ukrainischen Filmtage NRW 2026 im Europa Dialog: NRW–Ukraine zeitgenössisches ukrainisches Kino in zwölf Städte Nordrhein-Westfalens. Es war die vierte Ausgabe seit der Gründung 2023 und die erste, die ausdrücklich als europäische Kulturplattform angelegt war.

Eröffnet wurden die Filmtage am 9. Mai im atelier-Kino Düsseldorf mit TRACES von Alisa Kovalenko, Gewinner des Panorama-Publikumspreises der Berlinale 2026. Insgesamt zeigten wir elf Spiel- und Dokumentarfilme, darunter STEPNE von Maryna Vroda (Beste Regie, Locarno 2023), 2000 METERS TO ANDRIIVKA von Mstyslav Chernov (Sundance 2025) und CUBA & ALASKA (Bester Dokumentarfilm, Rome Film Fest 2025). Den Abschluss bildete am 29. Juli eine Vorführung im Kino in der Brotfabrik in Bonn-Beuel.

Die Filme erzählen von Alltag und Verlust, von Würde, Humor und Widerstand. Sie zeigen Ukraine als Teil der europäischen Kultur, in einer Zeit, in der Russlands Krieg gegen Ukraine das Bild des Landes stark prägt. Viele Vorführungen wurden von Gesprächen mit den Filmschaffenden begleitet.

DUWir gGmbH hat die Filmtage mit Evos Film Production und Ukrainian Culture Network e.V. organisiert und dafür Kinos, Hochschulen und Vereine in ganz NRW zusammengebracht, in Kooperation mit dem Generalkonsulat der Ukraine in Düsseldorf.

Wir danken unserem Publikum, allen Partnern vor Ort und allen, die mit ihrer Spende weitere Vorführungen möglich gemacht haben. Wahrheit braucht eine Bühne.

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und die Landesinitiative Europa-Schecks des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen sowie durch die Friedrich-Naumann-Stiftung und die Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus.